Timo Schuster

Vor einigen Jahren musste ich mir Gedanken machen, was ich mit meinem Soziologiestudium anfangen möchte. In dieser Zeit entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Kochen, insbesondere für die Levante-Küche. Beim Zubereiten der Gerichte stellte ich fest, dass mir immer das ein oder andere Gewürz fehlte. Gleichzeitig wuchs meine Sammlung von Gewürzen, wobei ich bei einigen schon ahnte, dass sie nach einmaliger Nutzung in der Gewürzschublade verschwinden werden.

Für eine Reise mit Freunden in eine Berghütte packten wir eine Kiste mit verschiedenen Gewürzpackungen, um dort jeden Tag frisch zu kochen – natürlich war das viel zu viel. Vor Ort, am Fuß der Berge, dachte ich mir: Wäre es nicht viel einfacher, wenn man nur die Menge Gewürze mitnimmt, die man für das jeweilige Gericht braucht? Und so nahm die Idee der Würzerei ihren Lauf…


Und wie kommen die Gewürze in die Kammern?

In Zusammenarbeit mit der

Kaspar Hauser Stiftung

Seit der Gründung werden die Gewürz-Sets in der Kaspar Hauser Stiftung produziert. In der anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung werden alle unsere Gewürze sorgfältig abgefüllt.

Die Arbeitsweise

Schritt für Schritt

Um aus einzelnen Bestandteilen ein fertiges Produkt herzustellen, müssen viele Arbeitsschritte durchlaufen werden, wie z.B. das Wiegen, Zählen, Portionieren, Reinigen, Abfüllen und Etikettieren. Indem auf die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeitenden eingegangen wird, kann ihnen von einzelnen Arbeitsschritten bis hin zur vollständigen Produktion Verantwortung übertragen werden.